Der Greenworks Akku-Rasenmäher GD24X2LM46SPK4X verbindet eine Schnittbreite von 46 cm mit Radantrieb, drei Mähmethoden und einem bürstenlosen 48-Volt-Motor. Zwei mitgelieferte 24-Volt-Akkus versorgen das Gerät gemeinsam mit Energie. Damit richtet sich der selbstfahrende Akku-Rasenmäher vor allem an Besitzer mittelgroßer Gärten, die ohne Benzin, Öl und Kabel mähen möchten. Besonders interessant sind die variable Fahrgeschwindigkeit und die Möglichkeit, Schnittgut zu sammeln, seitlich auszuwerfen oder zu mulchen.
Technische Daten und Hauptmerkmale
Das Modell gehört zum 24-Volt-Akkusystem von Greenworks. Für den Betrieb werden beide Akkus gleichzeitig benötigt. Sie sind in Reihe geschaltet und stellen zusammen eine Betriebsspannung von 48 Volt bereit.
- Motor: bürstenloser Elektromotor mit 48 Volt, gespeist durch zwei 24-Volt-Akkus
- Akkus: zwei Lithium-Ionen-Akkus mit jeweils 4 Ah
- Ladegerät: Doppelladegerät für das parallele Laden beider Akkus
- Schnittbreite: 46 cm
- Schnitthöhe: zentral in sieben Stufen von 25 bis 80 mm einstellbar
- Mähmethoden: Grasfang, Seitenauswurf und Mulchen
- Fangkorb: 55 l Fassungsvermögen
- Antrieb: zuschaltbarer Radantrieb mit einstellbarer Vorwärtsgeschwindigkeit
- Mähdeck: Metall
- Start: elektrischer Start per Knopf und Sicherheitsbügel
- Gewicht: 27,5 kg
- Abmessungen: etwa 151,4 × 51,7 × 106 cm
- Farbgebung: Grün, Schwarz und Grau
- Empfohlene Rasenfläche: unter günstigen Bedingungen bis ungefähr 480 m²
- Garantie: drei Jahre auf das Gerät und zwei Jahre auf die Akkus
- Lieferumfang: Rasenmäher, zwei 24-Volt-Akkus mit je 4 Ah, Doppelladegerät und Bedienungsanleitung
Der bürstenlose Motor kommt ohne verschleißanfällige Kohlebürsten aus. Das kann den Wartungsbedarf reduzieren und unterstützt eine effiziente Leistungsabgabe. Bei dichterem oder höherem Gras passt das Gerät seine Leistung an die Belastung an.
Schnittbreite und Schnitthöhenverstellung
Mit 46 cm Schnittbreite deckt der Greenworks GD24X2LM46SPK4X pro Bahn eine vergleichsweise große Fläche ab. Das spart Zeit auf offenen Rasenstücken. In kleinen Gärten mit vielen engen Passagen, Beeten oder verwinkelten Wegen kann das breite und 27,5 kg schwere Gerät hingegen weniger wendig sein als ein kompakter Mäher.
Die Schnitthöhe lässt sich zentral mit einem Hebel einstellen. Sieben Stufen zwischen 25 und 80 mm decken typische Anwendungen ab. Eine hohe Einstellung eignet sich für den ersten Schnitt nach längeren Wachstumspausen. Für regelmäßig gepflegten Rasen kann die Höhe anschließend schrittweise reduziert werden. Sehr hohes Gras sollte nicht sofort auf der niedrigsten Stufe gemäht werden, da dies Motor, Messer und Akkus stärker belastet.
Drei Möglichkeiten für das Schnittgut
Der Akku-Rasenmäher kann an unterschiedliche Pflegeziele angepasst werden.
- Grasfang: Das Schnittgut landet im 55-Liter-Fangkorb. Diese Einstellung hinterlässt eine aufgeräumte Fläche und eignet sich für die regelmäßige Rasenpflege.
- Seitenauswurf: Längeres oder kräftiges Gras wird seitlich ausgeworfen. Das ist praktisch, wenn ein Fangkorb schnell voll wäre, etwa auf naturnäheren Flächen oder entlang längerer Mähwege.
- Mulchen: Das Gras wird fein zerkleinert und auf dem Rasen verteilt. Dort kann es Feuchtigkeit und Nährstoffe zurückführen. Mulchen funktioniert am besten bei trockenem, nicht zu langem Gras.
Der große Fangkorb verringert die Zahl der Unterbrechungen. Wie häufig er geleert werden muss, hängt jedoch stark von Grashöhe und Feuchtigkeit ab. Feuchtes Schnittgut beansprucht mehr Volumen und kann den Auswurfkanal schneller zusetzen.
Radantrieb für Steigungen und größere Flächen
Der zuschaltbare Selbstfahrantrieb ist eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Er bewegt den Mäher über die angetriebenen Räder nach vorn, sodass weniger geschoben werden muss. Die Geschwindigkeit lässt sich an das eigene Schritttempo und die Beschaffenheit des Geländes anpassen.
In der Praxis erweist sich der Antrieb besonders bei hohem Gras, leichten Steigungen und unebenem Boden als hilfreich. Auch bei dichtem Bewuchs wird die körperliche Belastung dadurch reduziert. Der Antrieb benötigt allerdings zusätzliche Energie. Wer ihn dauerhaft nutzt, muss deshalb mit einer geringeren Akkureichweite rechnen.
Beim Ein- und Ausschalten kann eine kurze Verzögerung spürbar sein. An steilen Hängen oder bei häufigen Richtungswechseln ist etwas Eingewöhnung erforderlich. Ein Rückwärtsgang ist nicht vorhanden. Zum Zurücksetzen muss der Mäher manuell bewegt werden.
Akkulaufzeit und realistische Flächenleistung
Die beiden 4-Ah-Akkus ermöglichen kabelloses Mähen, doch die tatsächliche Reichweite lässt sich nicht allein aus einer maximalen Flächenangabe ableiten. Sie hängt unter anderem von der Grashöhe, der Feuchtigkeit, der Schnitteinstellung, dem Gelände und der Nutzung des Radantriebs ab.
Unter günstigen Bedingungen wird eine Flächenleistung von bis zu etwa 480 m² angegeben. Im Alltag liegen die Erfahrungen häufig darunter. Mehrfach werden rund 250 bis 300 m² pro Akkuladung genannt. Auf einer Fläche von etwa 400 m² mit deutlichem Gefälle und dauerhafter Nutzung des Antriebs war eine Laufzeit von ungefähr 40 Minuten möglich. Andere Anwender konnten kleinere Flächen von 150 bis 200 m² problemlos mähen und hatten danach noch erhebliche Reserven.
Diese Unterschiede zeigen, dass die maximale Flächenangabe eher als Orientierung dient. Hohes, dichtes oder feuchtes Gras lässt den Motor stärker arbeiten. Auch häufiges Anfahren und der Radantrieb erhöhen den Verbrauch. Für regelmäßig gepflegte, ebene Rasenflächen bis ungefähr 300 m² erscheint das mitgelieferte Akkuset meist passend. Bei 400 bis 480 m² kann ein zweites Akkupaar sinnvoll sein, insbesondere bei Hanglage oder seltenem Mähen.
Die 24-Volt-Akkus lassen sich auch in weiteren kompatiblen Geräten der Greenworks-24-Volt-Familie einsetzen. Wer bereits passende Akkus besitzt, kann die verfügbare Laufzeit erweitern. Umgekehrt können die mitgelieferten Akkus beispielsweise für kompatible Trimmer, Heckenscheren oder andere Gartengeräte verwendet werden.
Bedienung und Aufbau
Der Zusammenbau beschränkt sich im Wesentlichen auf den Führungsholm und den Fangkorb. Viele Nutzer empfinden die Montage als schnell und unkompliziert. Die bebilderte Anleitung kann bei der Verriegelung des klappbaren Holms jedoch weniger eindeutig wirken.
Zum Starten müssen die geladenen Akkus korrekt eingesetzt werden. Anschließend wird der Startknopf gedrückt und der Sicherheitsbügel zum Griff gezogen. Der Radantrieb besitzt eine separate Bedienung. Diese Schaltfolge verhindert ein versehentliches Anlaufen des Messers, kann beim ersten Einsatz aber etwas Eingewöhnung erfordern.
Der klappbare Holm erleichtert die Lagerung. Positiv fällt außerdem auf, dass die Unterseite für die Reinigung gut erreichbar ist. Das hohe Gesamtgewicht bleibt dennoch ein wichtiger Punkt: Auf dem Rasen lässt sich der Mäher dank Rädern und Antrieb gut bewegen. Beim Auspacken, Anheben oder Tragen über Treppen sind 27,5 kg deutlich spürbar. Praktische Tragegriffe fehlen beziehungsweise sind nur eingeschränkt vorhanden.
Mähleistung im Alltag
Die Schnittleistung wird überwiegend positiv beurteilt. Der Mäher kommt auch mit etwa 10 bis 15 cm hohem Gras zurecht. In einem anspruchsvolleren Einsatz wurde sogar ungefähr 20 cm hoher Bewuchs bewältigt. In solchen Fällen empfiehlt sich eine hohe Schnitteinstellung und gegebenenfalls ein zweiter Mähdurchgang.
Auch das Mulchergebnis überzeugt bei kurzem, trockenem Gras. Wird zu viel Material auf einmal gemulcht, können jedoch sichtbare Grasansammlungen zurückbleiben. Regelmäßiges Mähen liefert daher bessere Ergebnisse und schont gleichzeitig die Akkus.
Die Manövrierbarkeit wird trotz des Gewichts häufig als gut beschrieben. Auf ebenen Flächen kann der Mäher bei Bedarf auch ohne Radantrieb geschoben werden. Zwischen engen Hindernissen oder beim Zurückziehen fällt die Masse stärker auf.
Die Lautstärke liegt unter dem typischen Geräuschniveau eines Benzinrasenmähers. Völlig leise ist der Greenworks Akku-Rasenmäher allerdings nicht. Motor, Messer und Luftstrom bleiben deutlich hörbar. Im Vergleich zu einem Benziner entfallen dafür Abgasgeruch, Kraftstofflagerung und ein großer Teil der motorbezogenen Wartung.
Häufig genannte Stärken
- Gute Schnittleistung: Auch höheres und dichteres Gras wird bei passender Höheneinstellung sauber bewältigt.
- Hilfreicher Radantrieb: Steigungen, unebene Flächen und längere Mähstrecken erfordern weniger Kraft.
- Flexible Schnittgutbehandlung: Fangkorb, Seitenauswurf und Mulchfunktion decken unterschiedliche Anforderungen ab.
- Einfache Inbetriebnahme: Elektrostart und überschaubarer Montageaufwand erleichtern den Einstieg.
- Ordentliche Handhabung: Auf dem Rasen lässt sich das Gerät gut führen und die Geschwindigkeit anpassen.
- Großer Fangkorb: Das Volumen von 55 l reduziert Unterbrechungen.
- Kompatibles Akkusystem: Die 24-Volt-Akkus können mit weiteren geeigneten Greenworks-Geräten genutzt werden.
- Weniger Wartungsaufwand: Benzin, Motoröl und Zündkerzen sind nicht erforderlich.
- Platzsparende Lagerung: Der klappbare Führungsholm vereinfacht das Verstauen.
Mögliche Nachteile
- Schwankende Akkureichweite: Die beworbene Maximalfläche wird bei hohem Gras, Steigungen oder intensiver Nutzung des Antriebs nicht immer erreicht.
- Hohes Gewicht: Mit 27,5 kg ist der Mäher beim Tragen und Verladen deutlich schwerer als kompakte Akku-Modelle.
- Kein Rückwärtsgang: Rückwärtsbewegungen müssen manuell ausgeführt werden.
- Kurze Reaktionsverzögerung des Antriebs: Beim häufigen Wechsel zwischen Fahren und Rollen kann dies an Hängen auffallen.
- Zusätzliche Akkus können nötig sein: Für große oder anspruchsvolle Flächen erhöht ein zweites Akkupaar die Betriebssicherheit, verursacht aber Mehrkosten.
- Nicht geräuschlos: Obwohl leiser als viele Benzinmäher, ist das Betriebsgeräusch weiterhin deutlich wahrnehmbar.
- Akkufachklappe wirkt teilweise leicht: Einzelne Nutzer wünschen sich an dieser Stelle eine stabilere Ausführung.
- Eingeschränkte Tragbarkeit: Das Fehlen gut platzierter Tragegriffe erschwert den Transport über Stufen.
- Einzelne technische Ausfälle: Vereinzelt wurde von überhitzten Akkus, Motorproblemen oder einem defekten Antrieb berichtet. Solche Fälle erscheinen nicht als vorherrschendes Muster, sollten aber bei ungewöhnlicher Wärme oder Geruch ernst genommen werden.
Pflege von Mäher und Akkus
Regelmäßige Pflege erhält die Schnittleistung und kann die Lebensdauer verlängern. Vor allen Arbeiten am Messer oder Mähdeck müssen beide Akkus entfernt werden.
- Mähdeck reinigen: Grasreste nach dem Mähen mit einer Bürste oder einem geeigneten Kunststoffschaber entfernen.
- Keine direkte Hochdruckreinigung: Wasser kann Lager, Motor und elektrische Bauteile beschädigen.
- Messer kontrollieren: Ein stumpfes oder beschädigtes Messer verschlechtert das Schnittbild und erhöht den Energieverbrauch.
- Nur trocken mähen: Nasses Gras verklumpt leichter, belastet den Antrieb und erschwert die Reinigung.
- Fangkorb leeren und trocknen: Feuchtes Schnittgut sollte nicht über längere Zeit im Korb bleiben.
- Lüftungsbereiche freihalten: Blockierte Öffnungen können die Kühlung von Motor und Akkus beeinträchtigen.
- Akkus abkühlen lassen: Stark erwärmte Akkus sollten vor dem Laden auf normale Temperatur kommen.
- Trocken lagern: Akkus und Ladegerät gehören an einen trockenen, frostfreien Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
- Ladezustand regelmäßig prüfen: Bei längeren Standzeiten sollten Lithium-Ionen-Akkus nicht vollständig entladen eingelagert werden.
- Ungewöhnliche Wärme beachten: Werden Akkus extrem heiß, schaltet der Motor wiederholt ab oder entsteht ein auffälliger Geruch, sollte das Gerät nicht weiterbetrieben und technisch geprüft werden.
Für wen eignet sich der Greenworks GD24X2LM46SPK4X?
Der Greenworks Akku-Rasenmäher passt gut zu mittelgroßen Rasenflächen, auf denen eine breite Schnittbahn und ein selbstfahrender Antrieb gefragt sind. Besonders sinnvoll ist er für Gärten mit leichten Steigungen, längeren Bahnen oder dichterem Gras. Auch Nutzer, die zwischen Auffangen, Seitenauswurf und Mulchen wechseln möchten, erhalten eine vielseitige Lösung.
Für kleine, stark verwinkelte Grundstücke kann das Gerät unnötig groß und schwer sein. Bei Flächen nahe 480 m² sollte die individuelle Gartensituation berücksichtigt werden. Hanglage, hohes Gras und dauerhafter Radantrieb können dazu führen, dass eine Akkuladung nicht ausreicht. Ein zweites Akkuset schafft hier mehr Flexibilität.
Fazit
Der Greenworks GD24X2LM46SPK4X ist ein leistungsfähiger, selbstfahrender Akku-Rasenmäher mit 46 cm Schnittbreite. Seine Stärken liegen in der guten Mähleistung, dem variablen Radantrieb und den drei Mähmethoden. Der 55-Liter-Fangkorb und die zentrale Schnitthöhenverstellung unterstützen ein komfortables Arbeiten. Das kompatible 24-Volt-Akkusystem ist besonders attraktiv, wenn bereits weitere Greenworks-Geräte vorhanden sind.
Als wichtigste Einschränkungen bleiben das Gewicht und die stark von den Bedingungen abhängige Akkureichweite. Für regelmäßig gepflegte Flächen bis ungefähr 300 m² ist die mitgelieferte Ausstattung in vielen Fällen ausreichend. Bei größeren, steilen oder stark bewachsenen Grundstücken sollte zusätzliches Akkukapazität eingeplant werden. Insgesamt bietet das Modell eine überzeugende Alternative zum Benzinrasenmäher, wenn kabelloser Betrieb, Radantrieb und flexible Rasenpflege im Vordergrund stehen.
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Greenworks Akku-Rasenmäher GD24X2LM46SPK4X Erfahrungen
Der Mäher überzeugt mit guter Verarbeitung, einfacher Bedienung und einem sauberen Schnittergebnis. Für meine 200 m² große Rasenfläche wurden trotz eingeschaltetem Radantrieb nur etwa 20 Prozent der Akkuladung benötigt.
Ich bin mit dem Elektro-Rasenmäher sehr zufrieden. Die beiden Akkus könnten zwar länger halten, dafür überzeugt der kraftvolle Antrieb besonders bei hohem Gras und unebenem Gelände. Ein Rückwärtsgang wäre allerdings eine sinnvolle Ergänzung.
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Greenworks Akku-Rasenmäher GD24X2LM46SPK4X: Fragen & Antworten
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