Der STIGA Collector 136e Kit Akku-Rasenmäher ist ein kompakter, kabelloser Sichelmäher für kleine Gärten. Mit 34 cm Schnittbreite, sechs Schnitthöhen und einem Gewicht von rund 11,3 kg ist er auf leichtes Manövrieren ausgelegt. Zwei Akkus und ein Doppel-Ladegerät gehören bereits zum Set. Damit richtet sich das Modell vor allem an Gartenbesitzer, die ohne Stromkabel, Benzin und komplizierte Bedienung mähen möchten.
Technische Daten und Hauptmerkmale
Im Collector 136e arbeitet ein bürstenloser Motor mit 550 W. Diese Motorbauart gilt als effizient und wartungsarm, weil keine verschleißanfälligen Kohlebürsten vorhanden sind. Einen Radantrieb besitzt der Mäher nicht. Aufgrund seines niedrigen Gewichts lässt er sich dennoch vergleichsweise leicht schieben.
Die wichtigsten Produktdaten im Überblick:
- Motor: bürstenloser Elektromotor mit 550 W
- Stromversorgung: zwei STIGA ePower Lithium-Ionen-Akkus mit jeweils 20 V und 2 Ah
- Schnittbreite: 34 cm
- Schnitthöhe: zentral in sechs Stufen von 25 bis 75 mm einstellbar
- Empfohlene Rasenfläche: bis zu 250 m² unter günstigen Bedingungen
- Fangkorb: 35 l großer Hybridfangkorb mit Kunststoff- und Textilelementen
- Gewicht: rund 11,3 kg
- Abmessungen: etwa 126,7 × 45 × 116,7 cm
- Räder: vorne 14 cm, hinten 17 cm Durchmesser
- Schallleistungspegel: 85,6 dB(A)
- Schalldruckpegel: ungefähr 76 bis 77 dB(A)
- Führungsholm: klappbar, in zwei Positionen einstellbar und mit Softgrip versehen
- Gehäuse und Mähdeck: leichter, korrosionsbeständiger Kunststoff beziehungsweise Polypropylen
- Lieferumfang: Rasenmäher, zwei 20-V-Akkus mit je 2 Ah, Doppel-Ladegerät und Fangkorb
- Garantie: zwei Jahre Herstellergarantie
- Ersatzteilversorgung: EU-Ersatzteile sollen fünf Jahre verfügbar sein
Beide Akkus müssen gleichzeitig eingesetzt sein, damit der Rasenmäher arbeitet. Sie verfügen über eine Ladestandsanzeige und werden parallel im mitgelieferten Doppel-Ladegerät geladen. Eine Ladezeit von ungefähr 90 Minuten wurde in der Praxis genannt, kann jedoch je nach Zustand und Umgebungstemperatur variieren.
Schnittbreite und Schnitthöhenverstellung
Die 34 cm breite Mähbahn passt gut zu kleinen oder verwinkelten Rasenflächen. Sie erleichtert das Führen zwischen Beeten, Bäumen und Gartenmöbeln. Auf weitläufigen Grundstücken wären dagegen mehr Bahnen erforderlich als mit einem breiteren Rasenmäher.
Die Schnitthöhe wird zentral über einen seitlichen Hebel eingestellt. Es stehen sechs Positionen zwischen 2,5 und 7,5 cm zur Verfügung. Das ist komfortabler als Systeme, bei denen jedes Rad einzeln verstellt werden muss.
Eine höhere Einstellung eignet sich beispielsweise für den ersten Schnitt nach längeren Wachstumspausen. Der Rasenmäher muss dann weniger Pflanzenmaterial auf einmal bewältigen. Für einen kurzen, gleichmäßigen Zierrasen kann die Höhe bei regelmäßiger Pflege schrittweise reduziert werden.
Akkusystem und realistische Flächenleistung
STIGA nennt eine mögliche Reichweite von bis zu 250 m² pro Ladung. Dieser Wert ist als Idealwert zu verstehen. Die tatsächlich erreichbare Fläche hängt von mehreren Bedingungen ab:
- Grashöhe: Hohes Gras beansprucht Motor und Akkus stärker.
- Feuchtigkeit: Nasses Schnittgut erhöht den Widerstand und kann den Auswurf behindern.
- Gelände: Unebenheiten und Steigungen erfordern mehr Kraft.
- Hindernisse: Häufiges Anfahren und Rangieren verringert die Flächenleistung.
- Schnitthöhe: Ein sehr tiefer Schnitt benötigt mehr Energie.
- Akkuzustand: Alter, Lagerung und Temperatur beeinflussen die Kapazität.
Die Erfahrungen mit der Reichweite fallen unterschiedlich aus. Einige Nutzer bewältigen etwa 200 bis 250 m² und haben anschließend noch Akkureserve. Mehrere andere Berichte ordnen den realistischen Einsatzbereich eher bei 150 bis 180 m² ein. Selbst bei rund 100 m² kann ein zweiter vollständiger Mähdurchgang ohne Nachladen knapp werden.
Für regelmäßig gepflegte, ebene Rasenflächen bis ungefähr 150 m² bietet das Set daher eine größere Leistungsreserve. Die maximal genannten 250 m² sind eher unter günstigen Bedingungen erreichbar. Bei hohem oder feuchtem Gras sollte mit einer geringeren Reichweite gerechnet werden.
Die Akkus gehören zum STIGA-ePower-System der 100er-Serie und lassen sich auch in kompatiblen STIGA-Handgeräten einsetzen. Das kann interessant sein, wenn bereits passende Gartengeräte vorhanden sind oder das Akkusystem später erweitert werden soll.
Handhabung im Garten
Zu den am häufigsten genannten Stärken gehören das geringe Gewicht und die gute Wendigkeit. Der Collector 136e lässt sich leicht um Hindernisse führen und benötigt keinen Radantrieb, um auf ebenem Boden komfortabel bewegt zu werden. Das macht ihn für Vorgärten, kleine Reihenhausgärten und schmale Rasenbereiche interessant.
Der Start erfolgt per Knopfdruck beziehungsweise über den Bügelschalter. Ein Sicherheitsschlüssel verhindert ein unbeabsichtigtes Einschalten. Da weder Benzin eingefüllt noch ein Verlängerungskabel verlegt werden muss, ist der Mäher schnell einsatzbereit.
Auch der Zusammenbau wird überwiegend als unkompliziert beschrieben. Holm und Befestigungselemente müssen zunächst montiert werden. Je nach Lieferumfang oder Charge sollte geprüft werden, ob eine gedruckte Anleitung beiliegt.
Das Schnittbild wird bei regelmäßig gepflegtem Rasen häufig als sauber und gleichmäßig bewertet. Auch gewöhnliches Unkraut wird in der Regel zuverlässig erfasst. Bei sehr dichtem oder hohem Bewuchs empfiehlt es sich, zunächst mit einer hohen Schnitteinstellung zu arbeiten und bei Bedarf einen zweiten Durchgang einzuplanen.
Geräuschentwicklung und kabelloser Betrieb
Mit einem Schallleistungspegel von 85,6 dB(A) arbeitet der STIGA Akku-Rasenmäher deutlich angenehmer als viele Benzinmodelle. Nutzer beschreiben den Betrieb wiederholt als leise. Das ist besonders in dicht bebauten Wohngebieten vorteilhaft.
Völlig geräuschlos ist auch ein Akku-Rasenmäher nicht. Die örtlichen Ruhezeiten gelten weiterhin. Bei längeren Arbeiten kann zudem ein Gehörschutz sinnvoll sein.
Der Elektrobetrieb verursacht am Einsatzort keine direkten Abgase. Hinzu kommt, dass weder Kraftstoff gelagert noch Motoröl gewechselt werden muss. Gegenüber einem kabelgebundenen Elektromäher entfällt außerdem das Risiko, beim Mähen über das Anschlusskabel zu fahren.
Fangkorb und Schnittgutaufnahme
Der Hybridfangkorb fasst 35 l und kombiniert ein festes Kunststoffoberteil mit einem flexiblen Textilunterteil. Diese Konstruktion spart bei der Lagerung Platz und hält das Gesamtgewicht niedrig.
Die Aufnahme des Schnittguts funktioniert auf trockenem, nicht zu hohem Gras überwiegend gut. Mehrere Nutzer berichten von einer sauberen Rasenfläche nach dem Mähen. Eine gut sichtbare Füllstandsanzeige ist jedoch nicht vorhanden. Ob der Korb voll ist, lässt sich meist am nachlassenden Luftstrom oder an liegen bleibendem Gras erkennen.
Für kleine Rasenflächen ist das Volumen angemessen. Bei 200 m², hohem Gras oder einem kräftigen Wachstum muss der Korb jedoch mehrfach entleert werden. Eine Mulchfunktion wird für dieses Modell nicht ausgewiesen.
Platzbedarf und Transport
Der Führungsholm lässt sich über Schnellverschlüsse zusammenklappen. Dadurch kann der STIGA Collector 136e Kit kompakt in einem Gartenschuppen, Keller oder einer kleinen Garage untergebracht werden. Auch der textile Teil des Fangkorbs beansprucht bei der Aufbewahrung weniger Raum als ein vollständig starrer Behälter.
Ein integrierter Tragegriff und das niedrige Gewicht erleichtern den Transport. Das ist praktisch, wenn der Mäher über Stufen getragen oder zwischen Vorder- und Hintergarten bewegt werden muss.
Vor dem Zusammenklappen sollte darauf geachtet werden, dass das Bedienkabel nicht eingeklemmt oder stark geknickt wird. Für Transport, Reinigung und Lagerung sind außerdem die Akkus und der Sicherheitsschlüssel zu entfernen.
Vorteile des STIGA Collector 136e Kit
- Komplettes Set: Zwei Akkus und ein Doppel-Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten.
- Leicht und wendig: Das Gewicht von rund 11,3 kg erleichtert das Schieben und Rangieren.
- Sauberes Schnittbild: Bei regelmäßig gepflegtem und trockenem Gras arbeitet der Mäher zuverlässig.
- Zentrale Höhenverstellung: Alle sechs Schnitthöhen lassen sich über einen Hebel auswählen.
- Leiser Betrieb: Die Geräuschentwicklung fällt niedriger aus als bei vielen Benzinrasenmähern.
- Kabelloses Mähen: Es wird weder eine Steckdose in Reichweite noch ein Verlängerungskabel benötigt.
- Platzsparende Lagerung: Klappholm und Hybridfangkorb reduzieren den benötigten Stauraum.
- Wartungsarmer Motor: Der bürstenlose Elektromotor benötigt weder Ölwechsel noch Zündkerzenwartung.
- Kompatible Akkus: Die E-22-Akkus lassen sich mit geeigneten Geräten der STIGA-100er-Serie verwenden.
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Besonders für kleine Gärten wird das Gesamtpaket häufig positiv bewertet.
Nachteile und mögliche Einschränkungen
- Schwankende Akkureichweite: Die angegebenen 250 m² werden nicht unter allen Bedingungen erreicht.
- Beide Akkus erforderlich: Der Mäher funktioniert nicht mit nur einem eingesetzten Akku.
- Kein Radantrieb: Auf Steigungen oder unebenem Gelände muss das Gerät vollständig geschoben werden.
- Begrenzte Schnittbreite: Auf größeren Flächen sind wegen der 34-cm-Mähbahn viele Bahnen notwendig.
- Kompakter Fangkorb: Bei hohem Gras oder größeren Flächen fällt häufigeres Entleeren an.
- Keine klare Füllstandsanzeige: Der Füllgrad des Fangkorbs ist nicht sofort erkennbar.
- Leistung abhängig vom Bewuchs: Hohes, dichtes oder feuchtes Gras reduziert Reichweite und Arbeitsgeschwindigkeit.
- Unterschiedliche Erfahrungen mit der Haltbarkeit: Vereinzelt wurden defekte Akkus oder technische Ausfälle gemeldet, während viele Geräte störungsfrei arbeiten.
Pflege von Mäher und Akkus
Regelmäßige Pflege unterstützt eine gleichmäßige Schnittleistung und verlängert die Lebensdauer. Vor allen Reinigungs- oder Wartungsarbeiten müssen beide Akkus und der Sicherheitsschlüssel entfernt werden.
- Mähdeck reinigen: Grasreste nach jedem Einsatz mit einer weichen Bürste oder einem Kunststoffschaber lösen.
- Wasser vermeiden: Motorgehäuse, Akkufach und Kontakte nicht mit einem Hochdruckreiniger oder direkten Wasserstrahl säubern.
- Messer kontrollieren: Ein stumpfes oder beschädigtes Messer verschlechtert das Schnittbild und erhöht den Energieverbrauch.
- Fangkorb trocknen: Feuchtes Schnittgut vollständig entfernen und den Textilbereich gut trocknen lassen.
- Akkukontakte prüfen: Kontakte sauber und frei von Feuchtigkeit halten.
- Akkus richtig lagern: Bei längeren Pausen trocken, frostfrei und nicht vollständig entladen aufbewahren.
- Überhitzung vermeiden: Warme Akkus nach dem Mähen vor dem Laden zunächst abkühlen lassen.
- Befestigungen kontrollieren: Schrauben, Schnellverschlüsse und Holm regelmäßig auf festen Sitz prüfen.
Bei nassem Rasen sollte nach Möglichkeit nicht gemäht werden. Das Schnittgut kann verklumpen, den Auswurf blockieren und die Akkulaufzeit deutlich verkürzen.
Für wen eignet sich der STIGA Akku-Rasenmäher?
Der STIGA Collector 136e Kit Akku-Rasenmäher passt besonders zu kleinen, regelmäßig gepflegten Gärten. Seine Stärken spielt er auf ebenen Flächen mit vielen Ecken und Hindernissen aus. Auch für Einsteiger ist er interessant, da Start, Schnitthöhenverstellung und Lagerung unkompliziert gehalten sind.
Ideal ist das Modell unter anderem für:
- Kleine Stadt- und Reihenhausgärten
- Vorgärten und schmale Rasenstreifen
- Ebene Flächen bis etwa 150 bis 180 m² mit Leistungsreserve
- Regelmäßig gemähten, trockenen Rasen
- Haushalte mit wenig Stauraum
- Nutzer kompatibler STIGA-ePower-Geräte
Weniger geeignet ist der Mäher für große, stark geneigte oder selten gepflegte Flächen. Bei dauerhaft hohem Bewuchs, vielen Unebenheiten oder einer Fläche nahe 250 m² kann ein breiteres Modell mit größeren Akkus und gegebenenfalls Radantrieb die bessere Wahl sein.
Fazit
Der STIGA Collector 136e Kit ist ein leichter, leiser und gut ausgestatteter Akku-Rasenmäher für kleine Flächen. Die zentrale Schnitthöhenverstellung, das saubere Schnittbild und die wendige Bauweise sorgen für eine komfortable Anwendung. Durch zwei mitgelieferte Akkus und das Doppel-Ladegerät ist das Set ohne zusätzliche Anschaffungen einsatzbereit.
Die größte Einschränkung ist die von den Bedingungen abhängige Akkureichweite. Die maximalen 250 m² sind möglich, sollten aber nicht als garantierter Praxiswert betrachtet werden. Für regelmäßig gepflegte Rasenflächen bis ungefähr 150 bis 180 m² stellt der Collector 136e dagegen ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Mobilität, Mähleistung und platzsparender Konstruktion dar.
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STIGA Collector 136e Kit Akku-Rasenmäher Erfahrungen
Trotz kleiner Rasenfläche wollte ich einen kräftigeren Akku-Mäher mit 36 oder 40 Volt, um auch höheres Gras problemlos zu schneiden. Vergleichbare Modelle kosten meist deutlich über 200 Euro. Dieses kompakte, leichte und wendige Gerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das erste Exemplar hatte vermutlich einen defekten Akku, der Ersatz funktioniert zuverlässig. Die Akkus besitzen eine vierstufige Ladeanzeige und sind nach etwa 90 Minuten voll. Schnittbild und Fangkorb überzeugen. Geeignet für ungefähr 150 bis 180 Quadratmeter.
Für meinen nur 60 m² großen Garten ist der Stiga Collector mit 34 cm Schnittbreite ideal. Die Lieferung erfolgte nach vier Tagen, das Gerät war gut verpackt und mangelfrei. Der leichte Mäher ließ sich trotz fehlender Anleitung problemlos montieren. Beide Akkus waren nahezu voll geladen, die Schnitthöhe ist bequem seitlich einstellbar. Beim Mähen überzeugte er auch bei Unkraut. Eine Füllstandsanzeige am Fangkorb wäre praktisch. Insgesamt bietet der Rasenmäher ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Rasenmäher liefert ein sauberes Schnittbild und arbeitet angenehm leise. Dank seines geringen Gewichts lässt er sich einfach führen. Wenn die Akkus dauerhaft zuverlässig bleiben, bin ich rundum zufrieden.
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STIGA Collector 136e Kit Akku-Rasenmäher: Fragen & Antworten
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