Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic

Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic

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Die Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic verbindet kräftige Wasserförderung mit kabelloser Mobilität. Zwei 18-Volt-Akkus treiben die automatische 36-Volt-Pumpe an, sodass sie auch an Brunnen, Zisternen oder Regentonnen ohne Netzanschluss eingesetzt werden kann. Mit bis zu 3.800 Litern pro Stunde, automatischer Drucksteuerung und zwei Leistungsmodi richtet sie sich vor allem an Gartenbesitzer, die flexibel bewässern oder Klarwasser umfüllen möchten.

Technische Daten und Hauptmerkmale

Die AQUINNA 36/38 F LED Automatic gehört zur Einhell-Plattform Power X-Change. Für den Betrieb werden zwei kompatible 18-Volt-Akkus benötigt. Durch die Twin-Pack-Technik arbeiten beide Akkus gemeinsam als 36-Volt-Energiequelle.

Die wichtigsten technischen Eigenschaften im Überblick:

  • Akkuspannung: 36 V durch zwei 18-V-Power-X-Change-Akkus
  • Maximale Fördermenge: 3.800 l/h
  • Maximaler Förderdruck: 3,7 bar
  • Maximale Förderhöhe: 37 m
  • Maximale Ansaughöhe: 6 m
  • Maximale Wassertemperatur: 35 °C
  • Leistungsstufen: ECO und BOOST
  • Sauganschluss: 33,3 mm (R1 Außengewinde)
  • Druckanschluss: 33,3 mm (G1 Innengewinde)
  • Abmessungen: 51,6 × 20,5 × 29,8 cm
  • Gewicht: 4,75 kg
  • Automatikfunktion: bedarfsgesteuertes Ein- und Ausschalten
  • Lieferumfang: Pumpe und Schlüssel für die Vorfilterschraube
  • Nicht enthalten: Akkus, Ladegerät, Saugschlauch und Anschlusszubehör

Bei Fördermenge, Förderhöhe und Ansaughöhe handelt es sich um Höchstwerte. Die tatsächlich erreichbare Leistung hängt unter anderem von Schlauchdurchmesser, Schlauchlänge, Höhenunterschied, Filterzustand und Dichtheit der Saugleitung ab.

Automatikbetrieb für eine komfortable Bewässerung

Ein zentrales Merkmal der Einhell Akku-Gartenpumpe ist der integrierte Druckschalter. Wird eine angeschlossene Gartenspritze oder ein Wasserhahn geöffnet, fällt der Leitungsdruck ab und die Pumpe startet automatisch. Sobald der Verbraucher geschlossen wird, schaltet sie sich wieder aus.

Das ist besonders praktisch, wenn die Pumpe als mobile Wasserversorgung für einen Gartenschlauch, eine Brause oder einen Rasensprenger dient. Ein manuelles Ein- und Ausschalten direkt am Gerät ist im laufenden Betrieb nicht ständig erforderlich. Gleichzeitig schont die bedarfsgerechte Steuerung die Akkus, da die Pumpe nur arbeitet, wenn tatsächlich Wasser benötigt wird.

In der Praxis wird die Automatik auch zur Einspeisung von Regenwasser in einfache Gartenleitungen verwendet. Beim Öffnen einer Entnahmestelle stellt die Pumpe den notwendigen Druck bereit. Für eine häusliche Trinkwasserversorgung ist sie dagegen nicht automatisch geeignet. Hier wären zusätzliche hygienische und technische Anforderungen zu beachten.

ECO oder BOOST: Leistung passend zur Aufgabe

Die AQUINNA 36/38 F LED Automatic bietet zwei Betriebsarten:

  • BOOST-Modus: Stellt den höchstmöglichen Förderdruck bereit und eignet sich für das erste Ansaugen, längere Schlauchstrecken, Regner oder Anwendungen mit höherem Wasserbedarf.
  • ECO-Modus: Arbeitet mit reduziertem Druck, läuft ruhiger und kann die Betriebsdauer pro Akkuladung verlängern.

Für die Inbetriebnahme ist BOOST häufig die sinnvollere Wahl. Sobald die Saugleitung gefüllt ist und das Wasser stabil fließt, kann bei weniger anspruchsvollen Aufgaben in den ECO-Modus gewechselt werden. Beim Befüllen einer Regentonne ist der niedrigere Druck meist ausreichend. Ein Rasensprenger oder eine lange Schlauchleitung profitiert dagegen eher von BOOST.

Anzeigen und Schutzfunktionen

Auf der Oberseite befinden sich mehrere LED-Anzeigen. Der Ladezustand beider Akkus lässt sich direkt an der Pumpe prüfen, ohne die Akkus herausnehmen zu müssen. Eine Statusanzeige informiert über den Betriebszustand und mögliche Fehler.

Der transparente Vorfilter erfüllt gleich mehrere Aufgaben. Er hält gröbere Verunreinigungen zurück und erlaubt eine Sichtkontrolle des Wasserstands sowie der Filterverschmutzung. Das integrierte Rückschlagventil reduziert den Rückfluss des Wassers und erleichtert einen späteren Neustart.

Zusätzliche Sicherheit bieten mehrere Schutzfunktionen:

  • Trockenlaufsicherung: Erkennt fehlendes Ansaugwasser und schaltet die Pumpe nach etwa 30 Sekunden ab.
  • Erneuter Ansaugversuch: Misslingt auch ein weiterer Versuch, wird die Pumpe erneut abgeschaltet.
  • Überlast- und Überhitzungsschutz: Schützen Motor und Elektronik bei ungünstigen Betriebsbedingungen.
  • Frostschutz durch Entleerung: Über die Ablassschraube kann das Wasser vor der Winterlagerung entfernt werden.
  • Ansaugdruck-Manometer: Hilft dabei, Ansaugdruck und Ansaughöhe während des Betriebs zu kontrollieren.

Die Trockenlaufsicherung verhindert Schäden, ersetzt aber keine korrekt vorbereitete Saugleitung. Wiederholte Fehlstarts deuten häufig auf Luft im System, einen undichten Anschluss oder einen zu niedrigen Wasserstand hin.

Typische Einsatzmöglichkeiten im Garten

Die automatische Akku-Gartenpumpe ist vor allem für Orte interessant, an denen keine Steckdose verfügbar ist. Der Tragegriff und das Gewicht von 4,75 kg erleichtern den Transport zwischen verschiedenen Wasserquellen und Einsatzorten.

Geeignete Anwendungen sind unter anderem:

  • Bewässerung von Beeten und Rasenflächen mit Wasser aus Regentonnen, IBC-Behältern, Zisternen oder Brunnen
  • Versorgung von Gartenspritzen und Brausen über längere Schlauchstrecken
  • Betrieb von Rasensprengern, sofern Förderhöhe und Leitungswiderstand zum benötigten Druck passen
  • Befüllen von Wassertonnen oder Tiertränken auf Grundstücken ohne Stromanschluss
  • Umfüllen von Klarwasser zwischen Behältern
  • Leeren kleiner Pools oder Wasserfässer, soweit die Pumpe über einen Saugschlauch ausreichend Wasser aufnehmen kann
  • Mobile Notversorgung mit Brauchwasser, sofern das geförderte Wasser nicht als Trinkwasser verwendet wird

Die AQUINNA ist keine Tauchpumpe. Sie steht außerhalb der Wasserquelle und saugt das Wasser über einen Schlauch an. Flache Restwassermengen auf dem Boden kann sie deshalb nicht vollständig entfernen. Für nahezu restloses Auspumpen ist eine geeignete Tauch- oder Flachsaugerpumpe besser geeignet.

Erfahrungen bei Ansaugen, Förderdruck und Laufzeit

Besonders häufig werden die kabellose Nutzung, der gute Förderdruck und die automatische Steuerung positiv hervorgehoben. Die Pumpe kann beispielsweise Gartensprenger, Brausen und längere Schlauchleitungen versorgen. Auch das schnelle Füllen größerer Wasserbehälter gehört zu ihren Stärken. Unter günstigen Bedingungen wurde ein 1.000-Liter-Behälter in ungefähr 30 Minuten gefüllt. Das entspricht jedoch keiner garantierten Zeit, da Aufbau und Förderhöhe die Leistung deutlich beeinflussen.

Mehrere Praxiserfahrungen zeigen zugleich, dass die erste Inbetriebnahme etwas Geduld erfordern kann. Befindet sich Luft in Pumpe oder Saugschlauch, kann das Gerät zunächst Fehlermeldungen anzeigen oder mehrmals an- und ausgehen. Sobald das System vollständig entlüftet und dicht ist, stabilisiert sich der Betrieb in der Regel.

Brunnenanwendungen mit etwa 4 m Ansaughöhe funktionieren bei passendem Aufbau zuverlässig. Einzelne Einsätze erreichten zeitweise größere Tiefen, sie lagen damit jedoch über der angegebenen maximalen Ansaughöhe von 6 m. Für eine planbare Nutzung sollte die Installation stets innerhalb der technischen Vorgaben bleiben.

Die Akkulaufzeit hängt stark von Modus, Druckbedarf, Förderhöhe und Akkukapazität ab. Mit zwei 4-Ah-Akkus werden bei hoher Leistung häufig ungefähr 45 bis 55 Minuten erreicht. In einem anderen intensiven Test standen nach rund 30 Minuten noch etwa zwei von drei Ladestandsstufen zur Verfügung. Solche Angaben sind lediglich Orientierungswerte. ECO kann die Laufzeit verlängern, während BOOST und lange Förderwege mehr Energie benötigen.

Richtige Inbetriebnahme

Eine Gartenpumpe kann Wasser nicht zuverlässig ansaugen, wenn das Pumpengehäuse leer oder die Saugleitung undicht ist. Vor dem ersten Start sind daher einige Schritte wichtig:

  • Pumpe befüllen: Das Pumpengehäuse über die große Einfüllöffnung vollständig mit sauberem Wasser füllen.
  • Saugschlauch abdichten: Alle Verbindungen müssen luftdicht sitzen. Bereits kleine Undichtigkeiten können das Ansaugen verhindern.
  • Geeigneten Saugschlauch verwenden: Ein formstabiler Schlauch verhindert, dass er sich durch den Unterdruck zusammenzieht.
  • Rückschlagventil prüfen: Das Ventil sollte sauber schließen und das Zurücklaufen des Wassers begrenzen.
  • Druckleitung passend dimensionieren: Ein Schlauch mit etwa 19 mm beziehungsweise 3/4 Zoll reduziert den Strömungswiderstand. Besonders die ersten Meter nach der Pumpe sollten nicht unnötig eng sein.
  • Zunächst BOOST wählen: Der stärkere Modus unterstützt den ersten Ansaugvorgang.
  • System entlüften: Der Druckausgang sollte beim Ansaugen geöffnet sein, damit eingeschlossene Luft entweichen kann.
  • Ansaughöhe beachten: Die Höhendifferenz zwischen Wasseroberfläche und Pumpe darf maximal 6 m betragen.

Wenn kein Wasser gefördert wird, sollte nicht sofort von einem Defekt ausgegangen werden. Häufig sind Luftblasen, lose Verschraubungen, ein leerer Vorfilter oder ein zu hoher Saugweg die Ursache. Für dichte Gewindeverbindungen kann geeignetes Dichtmaterial erforderlich sein.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Kabellose Mobilität: Kein Stromanschluss und kein Verlängerungskabel erforderlich
  • Kräftige Förderleistung: Bis zu 3.800 l/h und maximal 3,7 bar
  • Komfortabler Automatikbetrieb: Startet und stoppt abhängig vom Wasserbedarf
  • Zwei Leistungsmodi: Wahl zwischen höherem Druck und längerer Akkulaufzeit
  • Gute Kontrollmöglichkeiten: LED-Anzeigen, transparentes Filtergehäuse und Manometer
  • Umfangreiche Schutzfunktionen: Trockenlauf-, Überlast- und Überhitzungsschutz
  • Power-X-Change-Kompatibilität: Vorhandene Einhell-Akkus lassen sich weiterverwenden
  • Robuste Anschlüsse: Saug- und Druckanschlüsse sind aus Metall gefertigt
  • Flexible Montage: Tragbar einsetzbar oder über Befestigungsbohrungen dauerhaft fixierbar
  • Vergleichsweise leiser Betrieb: Angenehmer als viele benzinbetriebene Alternativen

Nachteile

  • Akkus und Ladegerät fehlen: Für Neueinsteiger entstehen erhebliche Zusatzkosten
  • Zwei Akkus erforderlich: Der Betrieb ist nur mit einem passenden Akku-Paar möglich
  • Zubehör muss ergänzt werden: Saugschlauch, Adapter und weitere Anschlüsse gehören nicht zum Standardlieferumfang
  • Ansaugen verlangt Vorbereitung: Befüllen, Abdichten und Entlüften müssen sorgfältig erfolgen
  • Begrenzte Laufzeit bei Volllast: Für lange Bewässerungsarbeiten kann ein zweites Akku-Paar sinnvoll sein
  • Leistung abhängig vom Aufbau: Lange, dünne oder undichte Leitungen verringern Druck und Fördermenge
  • Nur für Klarwasser geeignet: Stark verschmutztes Wasser kann Filter und Pumpe belasten
  • Keine Restwasserabsaugung: Als außerhalb des Wassers stehende Gartenpumpe leert sie Becken nicht vollständig

Pflege und frostsichere Lagerung

Der Vorfilter sollte regelmäßig kontrolliert und bei sichtbarer Verschmutzung gereinigt werden. Ablagerungen verringern die Förderleistung und erhöhen die Belastung des Motors. Vor dem Öffnen des Filters muss die Pumpe ausgeschaltet und drucklos sein.

Nach Einsätzen mit Brunnen- oder Regenwasser empfiehlt es sich, Filter, Rückschlagventil und Anschlüsse auf Sand, Blätter und andere Partikel zu prüfen. Die Dichtungen sollten sauber bleiben und dürfen beim Zusammenschrauben nicht verkanten.

Vor Frostperioden muss das Wasser vollständig über die Ablassschraube entfernt werden. Restwasser kann gefrieren, sich ausdehnen und das Pumpengehäuse beschädigen. Die Pumpe sollte anschließend trocken und frostfrei gelagert werden. Auch die Akkus gehören an einen trockenen Ort mit gemäßigten Temperaturen.

Für wen lohnt sich die Einhell AQUINNA 36/38 F LED Automatic?

Die Pumpe eignet sich besonders für Gartenbesitzer, die Wasser aus Brunnen, Zisternen, Regentonnen oder IBC-Behältern fördern und dabei unabhängig vom Stromnetz bleiben möchten. Wer bereits zwei ausreichend große Power-X-Change-Akkus und ein Ladegerät besitzt, kann das Einhell-System besonders wirtschaftlich nutzen.

Auch für Schrebergärten, Pferdeweiden, Gewächshäuser und entlegene Grundstücksbereiche ist die mobile Gartenpumpe interessant. Für längere Bewässerungszeiten oder regelmäßigen BOOST-Betrieb sind Akkus mit höherer Kapazität beziehungsweise ein zweites Akku-Paar empfehlenswert.

Weniger passend ist das Modell, wenn stark verschmutztes Wasser, sehr große Ansaughöhen oder stundenlanger Dauerbetrieb gefordert sind. In solchen Fällen kann eine netzbetriebene Schmutzwasser-, Tiefbrunnen- oder Hauswasserpumpe die bessere Wahl sein.

Fazit

Die Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic bietet eine überzeugende Kombination aus Mobilität, Förderleistung und Bedienkomfort. Der automatische Druckschalter, ECO- und BOOST-Modus sowie die gut sichtbaren Anzeigen machen sie zu einer vielseitigen Lösung für die kabellose Gartenbewässerung.

Ihre Stärken spielt sie vor allem an Orten ohne Steckdose aus. Voraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb sind eine sorgfältig befüllte Pumpe, eine luftdichte Saugleitung und passend dimensionierte Schläuche. Zu bedenken sind die zusätzlichen Kosten für zwei Akkus, Ladegerät und Anschlusszubehör. Wer bereits das Power-X-Change-System nutzt und eine flexible Klarwasserpumpe sucht, erhält jedoch eine leistungsfähige und praxisnahe Lösung für Haus und Garten.

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Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic Erfahrungen

Die Einhell Aquinna überzeugte beim Auspumpen eines Pools durch schnelle und leise Arbeit. Auch an einem Brunnen ohne Stromanschluss förderte sie nach dem Befüllen der Ansaugleitung Wasser aus etwa sieben Metern Tiefe. Im Boost-Modus war die Leistung stark, im Eco-Modus arbeitete sie ruhiger und sparsamer. Nach rund 30 Minuten zeigten die 4-Ah-Akkus noch zwei von drei Balken. Für Pferdeweiden und andere abgelegene Einsatzorte ist die Pumpe sehr praktisch und empfehlenswert.

Die Gartenpumpe überzeugt durch einfache Bedienung. Beim ersten Start können Fehlermeldungen erscheinen, solange sich noch Luft im System befindet. Sobald diese entwichen ist, arbeitet die Pumpe zuverlässig. Für die Druckseite empfiehlt sich ein 3/4-Zoll-Schlauch, mindestens auf den ersten zwei Metern hinter der Pumpe. Ein 1.000-Liter-IBC-Behälter ist damit in etwa 30 Minuten gefüllt.

Die Akku-Gartenpumpe bietet kabellose Flexibilität und eine zuverlässige Förderleistung. Sie eignet sich ideal zum Bewässern sowie zum Be- und Entwässern an Orten ohne Stromanschluss. Die Bedienung ist unkompliziert. Nachteilig sind die höheren Gesamtkosten, da Akku und Ladegerät separat gekauft werden müssen.

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Einhell Akku-Gartenpumpe AQUINNA 36/38 F LED Automatic: Fragen & Antworten

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