Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter

Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter

4,2
19 Bewertungen*
100+ Mal im letzten Monat gekauft
Preis ca. ~ 1399
aktuellen Preis abrufen*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Rasenflächen bis 1.000 m². Er kombiniert Allradantrieb, kameragestützte Hinderniserkennung und NetRTK-Navigation. Damit richtet er sich besonders an Besitzer komplexer, verwinkelter oder steiler Gärten. Ein zusätzlicher Randmähteller soll zudem eine typische Schwäche vieler Mähroboter reduzieren: stehen gebliebenes Gras entlang der Rasenkante.

Überblick: Für welche Gärten ist der Luba Mini 2 AWD 1000 gedacht?

Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 eignet sich für kleine bis mittelgroße Grundstücke mit einer Gesamtfläche von maximal 1.000 m². Seine Stärken spielt er vor allem auf unebenen Flächen, an Steigungen und in Gärten mit mehreren getrennten Rasenbereichen aus.

Statt eines im Boden verlegten Begrenzungskabels verwendet der Roboter eine digitale Karte. Die Navigation erfolgt durch das Zusammenspiel aus drei Kameras, künstlicher Intelligenz und NetRTK-Positionierung. Auch unter Bäumen, in der Nähe von Gebäuden oder unter Dachvorsprüngen soll der Mäher seine Position zuverlässig bestimmen können.

Geeignete Einsatzbereiche sind unter anderem:

  • Hügelige Grundstücke mit starken Steigungen oder Bodenwellen
  • Verwinkelte Gärten mit Bäumen, Beeten, Spielbereichen und Gartenmöbeln
  • Mehrere Rasenflächen, die durch Wege oder schmale Passagen miteinander verbunden sind
  • Gärten ohne vorhandenes Begrenzungskabel
  • Flächen mit bündigen Rasenkanten aus Pflaster, Beton oder Rasenkantensteinen
  • Temporär zu mähende Bereiche, die nicht dauerhaft in der Gartenkarte gespeichert werden sollen

Technische Daten und Hauptmerkmale

Der Luba Mini 2 AWD 1000 verbindet ein kompaktes Mähwerk mit einem kräftigen Fahrantrieb. Zu den wichtigsten technischen Eigenschaften gehören:

  • Empfohlene Rasenfläche: bis 1.000 m²
  • Navigation: Tri-Kamera-System mit KI-Auswertung und NetRTK
  • Antrieb: Allradantrieb mit vier unabhängig angetriebenen Rädern
  • Motorleistung des Fahrantriebs: 88 W
  • Maximale Steigung: 80 %, entsprechend etwa 38,6°
  • Überwindbare Hindernishöhe: bis zu 4,5 cm
  • Hauptmähwerk: Mähteller mit 20 cm Schnittbreite und sechs schwenkbaren Klingen
  • Randmähwerk: seitlicher Mähteller mit 12 cm Durchmesser und drei Klingen
  • Schnitthöhe des Hauptmähwerks: 2 bis 6,5 cm, per App in Schritten von 1 mm einstellbar
  • Schnitthöhe des Randtellers: fest auf 5 cm eingestellt
  • Akku: Lithium-Akku mit 6,1 Ah beziehungsweise 132 Wh
  • Maximale Laufzeit: bis zu 150 Minuten
  • Angegebene Flächenleistung: bis zu 140 m² pro Stunde
  • Geräuschpegel: 58 dB
  • Wasserschutz: IPX6
  • Mähzonen: bis zu zehn getrennte Bereiche
  • Hinderniserkennung: Objekte ab etwa 2,5 × 2,5 cm
  • Abmessungen: ungefähr 58,4 × 46 × 29 cm
  • Gewicht: etwa 17 kg
  • Konnektivität: Bluetooth, WLAN und 4G
  • Sicherheitsfunktionen: PIN, GPS-Ortung, Geo-Fence und Alarm beim Anheben
  • Bedienung am Gerät: Tasten, Notstopp und LED-Akkuanzeige

Das hohe Gewicht erleichtert dem Roboter die Traktion auf schwierigem Untergrund. Beim Tragen und beim Aufstellen der Ladestation ist es allerdings spürbar. Eine komplett montierte Lieferung vereinfacht die Inbetriebnahme.

Navigation ohne Begrenzungskabel

Ein zentraler Vorteil des Mammotion Mähroboters ist die kabellose Navigation. Ein Begrenzungsdraht muss weder verlegt noch später nach Kabelbrüchen gesucht werden. Stattdessen wird die Rasenfläche in der App kartiert.

Bei der manuellen Kartierung wird der Roboter einmal entlang der äußeren Rasengrenze gesteuert. Anschließend speichert er die Kontur als digitale Arbeitsfläche. Hindernisse und nicht zu mähende Bereiche lassen sich als virtuelle Sperrzonen eintragen. Dazu können beispielsweise Teiche, Blumenbeete, Sandkästen oder Grillplätze gehören.

Die Kombination aus Kameras und NetRTK ist besonders dann hilfreich, wenn der Satellitenempfang zeitweise eingeschränkt ist. Das kann unter dichten Bäumen oder direkt neben Gebäuden passieren. Die Kameras liefern zusätzliche Informationen zur Umgebung, während der KI-Chip Oberflächen, Kanten und Hindernisse auswertet.

Praktisch ist außerdem die Verwaltung von bis zu zehn Mähzonen. Vorgarten, Hintergarten und seitliche Rasenstreifen können unterschiedliche Zeitpläne und Mäheinstellungen erhalten. Verbindungswege zwischen den Flächen werden als Passagen hinterlegt.

Allradantrieb für Steigungen und unebenes Gelände

Der Zusatz „AWD“ steht für All Wheel Drive, also Allradantrieb. Jedes Rad wird unabhängig angetrieben. Zusammen mit dem gefederten Fahrwerk verbessert das die Bodenhaftung auf Steigungen, unebenen Flächen und lockerem Untergrund.

Der Luba Mini 2 AWD 1000 soll Steigungen bis 80 % bewältigen. Das entspricht einem Winkel von rund 38,6°. Damit liegt er deutlich über vielen klassischen Mährobotern, die vor allem für ebene oder leicht geneigte Rasenflächen ausgelegt sind.

In der praktischen Nutzung wird die Geländegängigkeit mehrfach positiv hervorgehoben. Selbst sehr unebene Grundstücke und steile Rasenabschnitte bereiten dem Roboter demnach nur selten Schwierigkeiten. Auch schmale Durchgänge können funktionieren: In einem Garten meisterte der Mäher beispielsweise einen ungefähr 8 m langen und nur rund 50 cm breiten Verbindungsweg. In besonders engen Abschnitten reduzierte er selbstständig seine Geschwindigkeit.

Trotzdem hängt die tatsächliche Eignung von der Beschaffenheit des Grundstücks ab. Tiefe Löcher, lose Kanten oder dauerhaft nasse Böden können auch einen Allrad-Mähroboter ausbremsen.

Mähwerk, Schnittbild und Kantenschnitt

Unter dem Gehäuse arbeitet ein Hauptmähteller mit sechs beweglichen Klingen. Die Schnittbreite beträgt 20 cm. Damit ist der Luba Mini 2 kompakter als große Flächenmäher, kann in verwinkelten Gärten aber präziser manövrieren.

Die gewünschte Schnitthöhe lässt sich über die App zwischen 2 und 6,5 cm einstellen. Die Verstellung in 1-mm-Schritten ermöglicht eine vergleichsweise genaue Anpassung an Rasensorte, Jahreszeit und Wetterlage.

Eine Besonderheit ist der seitlich versetzte Randmähteller mit drei zusätzlichen Klingen. Er reicht näher an Mauern und feste Rasengrenzen heran als ein mittig montiertes Mähwerk. Am besten funktioniert das an bündigen Übergängen zu Pflaster, Beton oder Rasenkantensteinen.

Vollständig entfällt die manuelle Nacharbeit dennoch nicht in jedem Garten. An erhöhten Einfassungen, unregelmäßigen Begrenzungen und rund um Sperrzonen können Grasstreifen stehen bleiben. In Praxistests lag dieser Reststreifen je nach Begrenzung teilweise zwischen etwa 5 und 15 cm. Auch rund um die Ladestation oder einzelne Hindernisse kann gelegentlich Nachschneiden erforderlich sein.

Das allgemeine Schnittbild wird überwiegend als gleichmäßig und sauber beschrieben. Einstellbare Mähwinkel, Bahnenabstände und Muster ermöglichen parallele Streifen, wechselnde Richtungen oder ein Schachbrettmuster. Mit „Lawn Printing“ sind zudem dekorative Muster im Rasen möglich.

Hinderniserkennung und Sicherheit

Das Tri-Kamera-System soll mehr als 300 unterschiedliche Hindernisarten erkennen. Die angegebene Mindestgröße liegt bei etwa 2,5 × 2,5 cm. Damit können unter anderem Spielzeug, Gartengeräte und kleinere Gegenstände frühzeitig erkannt werden.

Zusätzlich berücksichtigt der Roboter:

  • Stufen und Geländekanten, um ein Herabfahren zu verhindern
  • Virtuelle Sperrzonen rund um Teiche, Beete und empfindliche Bereiche
  • Anheben des Geräts, worauf der Mäher stoppt und einen Alarm auslösen kann
  • Verlassen des Arbeitsbereichs, überwacht durch Geo-Fencing
  • Unbefugte Nutzung, erschwert durch PIN-Schutz und GPS-Ortung
  • Niedrigen Akkustand, bei dem der Mäher automatisch zur Ladestation fährt

Die Hinderniserkennung arbeitet in der Praxis überwiegend zuverlässig. Dennoch sollte der Rasen vor dem Mähen möglichst frei von Kabeln, dünnen Schläuchen und sehr flachen Gegenständen sein. Einzelne Objekte können abhängig von Farbe, Form, Beleuchtung oder Position übersehen werden. Ein Gartenschlauch wurde in einem Praxistest beispielsweise nicht immer sicher umfahren.

App, Zeitpläne und Kartenverwaltung

Die Mammotion-App ist die zentrale Steuerung für Karten, Mähzonen und Zeitpläne. Sie bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten:

  • Anlegen und Bearbeiten von Rasenflächen
  • Definition virtueller Sperrzonen
  • Verwaltung von bis zu zehn Mähbereichen
  • Festlegen von Arbeitszeiten
  • Anpassen von Schnitthöhe, Tempo und Bahnenabstand
  • Auswahl des Schnittwinkels und Mähmusters
  • Einstellen zusätzlicher Kantenrunden
  • Regulieren der Hindernisempfindlichkeit
  • Manuelle Steuerung per Bluetooth
  • Abrufen von Statusmeldungen und Benachrichtigungen
  • Installation von OTA-Softwareupdates

Die erstmalige Einrichtung wird häufig als einfach und logisch beschrieben. Das Kartieren gelingt meist, indem die Außengrenze einmal abgefahren wird. Bei komplexeren Grundstücken kann es jedoch mehrere Versuche benötigen, bis alle Grenzen und Passagen exakt sitzen.

Die Nachbearbeitung vorhandener Karten ist ein häufiger Kritikpunkt. Der begrenzte Zoom und die Bedienung auf einem kleinen Smartphone-Display können präzise Korrekturen erschweren. Eine Bearbeitung am Computer wäre für detaillierte Änderungen komfortabler. Auch die App-Struktur wirkt trotz ihres großen Funktionsumfangs nicht in jedem Menü intuitiv.

Nach einem Softwareupdate trat in einem Einzelfall ein Ausfall der 4G-Verbindung auf, der erst nach einem vollständigen Neustart behoben war. Das ist kein durchgängig bestätigtes Problem, zeigt aber, dass Firmwareupdates gelegentlich Nacharbeit erfordern können.

DropMow für spontane Mäharbeiten

Mit dem DropMow-Modus kann der Luba Mini 2 AWD 1000 eine vorübergehend zu mähende Fläche bearbeiten, ohne dafür die gespeicherte Hauptkarte zu verändern. Der Roboter wird an der gewünschten Stelle abgesetzt und mäht anschließend in geordneten Bahnen.

Das ist beispielsweise nützlich für:

  • Kleine Nebenflächen, die nicht regelmäßig gemäht werden
  • Temporär zugängliche Rasenbereiche
  • Grundstücke von Nachbarn oder Familienmitgliedern
  • Flächen, die noch nicht dauerhaft kartiert werden sollen

Für eine regelmäßige und vollautomatische Pflege bleibt eine sauber angelegte Karte dennoch die bessere Lösung.

Akku, Ladeautomatik und Flächenleistung

Der 6,1-Ah-Akku ermöglicht unter idealen Bedingungen eine Laufzeit von bis zu 150 Minuten. Sinkt der Akkustand, fährt der Roboter selbstständig zur Ladestation. Nach dem Laden setzt er einen noch nicht abgeschlossenen Mähauftrag fort.

Die reale Flächenleistung hängt stark von der Gartenform ab. Viele Kurven, Hindernisse und Wendemanöver benötigen mehr Zeit als lange, gerade Bahnen. Auf einem stark verwinkelten Testgrundstück wurden ungefähr 200 m² pro Akkuladung erreicht. Unter günstigen Bedingungen kann die Leistung deutlich höher ausfallen.

Für eine längere Akkulebensdauer lässt sich ein Ladelimit festlegen, beispielsweise 80 %. Eine vollständige Ladung kann auf größere, geplante Mähaufträge beschränkt werden. Zusätzlich ist das Laden zu günstigen Stromtarifzeiten programmierbar. Der Akku ist wechselbar, was die langfristige Wartung erleichtert.

Umgang mit Regen, Wasser und Nachtbetrieb

Der Regensensor kann Niederschlag erkennen und den Mähvorgang unterbrechen. Durch die Schutzart IPX6 verträgt das Gehäuse kräftiges Strahlwasser. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mäher dauerhaft im Wasser stehen oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden sollte.

Ein Betrieb bei Nacht ist technisch möglich. Beleuchtung und eine reduzierte Nachtgeschwindigkeit unterstützen die Navigation. Aus Gründen des Wildtierschutzes ist das Mähen bei Dunkelheit dennoch nicht empfehlenswert. Igel und andere kleine Tiere sind nachts aktiv und können sich gegenüber einem fahrenden Mähroboter nicht immer rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Sinnvoller sind Arbeitszeiten am späten Vormittag oder Nachmittag, wenn der Rasen trocken und die Aktivität nachtaktiver Tiere gering ist.

Erfahrungen im praktischen Einsatz

Mehrere Erfahrungen bestätigen drei wiederkehrende Stärken: einfache Einrichtung, hohe Geländegängigkeit und ein gutes Mähergebnis. Besonders Nutzer, die zuvor einen Roboter mit störanfälligem Begrenzungsdraht oder Problemen auf unebenem Boden eingesetzt hatten, berichten von einer deutlichen Erleichterung.

Positiv fällt auf, dass der Roboter in Ecken und an schwierigen Stellen weniger zum Eingraben neigt als manche herkömmlichen Modelle. Die selbstständige Anpassung der Geschwindigkeit in engen Passagen trägt ebenfalls zu einem zuverlässigen Betrieb bei.

Nicht immer problemlos ist dagegen die Feinarbeit an der digitalen Karte. Die grundlegende Kartierung gelingt häufig schnell, doch spätere Grenzkorrekturen können fummelig sein. Hinzu kommt, dass sich die langfristige Haltbarkeit bei einem vergleichsweise jungen Modell noch nicht umfassend beurteilen lässt.

Ein einzelner Erfahrungsbericht kritisiert nach einem Defekt des Mähmotors vor allem die langwierige Kommunikation mit dem Kundendienst. Da dieser Punkt nicht in gleicher Häufigkeit auftritt wie das Lob für Navigation und Geländegängigkeit, sollte er nicht verallgemeinert werden. Für eine Kaufentscheidung bleibt die Erreichbarkeit des Supports bei einem technisch komplexen Produkt dennoch relevant.

Vorteile des Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000

  • Kein Begrenzungskabel erforderlich: Die virtuelle Karte erspart Installation und Reparatur eines Drahtsystems.
  • Sehr gute Geländegängigkeit: Allradantrieb und gefedertes Fahrwerk eignen sich für Steigungen, Bodenwellen und schwierige Untergründe.
  • Präzise Navigation: Kameras und NetRTK ergänzen sich auch in Bereichen mit eingeschränkter Satellitensicht.
  • Mehrzonen-Verwaltung: Bis zu zehn getrennte Rasenflächen lassen sich individuell konfigurieren.
  • Gutes Schnittbild: Das systematische Bahnenmähen sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.
  • Zusätzlicher Randmähteller: An bündigen Kanten bleibt weniger Gras stehen als bei vielen zentral schneidenden Robotern.
  • Umfangreiche App-Funktionen: Schnitthöhe, Fahrtempo, Mähmuster, Zeitpläne und Sperrzonen sind flexibel einstellbar.
  • DropMow-Modus: Temporäre Flächen können gemäht werden, ohne die Hauptkarte zu verändern.
  • Lange Akkulaufzeit: Bis zu 150 Minuten ermöglichen auch die Bearbeitung größerer Teilflächen.
  • Umfangreicher Diebstahlschutz: PIN, GPS-Ortung, Alarm und Geo-Fence erschweren eine unbefugte Nutzung.
  • Austauschbarer Akku: Ein späterer Akkutausch ist grundsätzlich möglich.
  • Regelmäßige Softwareupdates: Neue Funktionen und Verbesserungen können drahtlos installiert werden.

Nachteile und mögliche Einschränkungen

  • App-Nachbearbeitung teilweise umständlich: Exakte Kartenkorrekturen sind auf dem Smartphone nicht immer komfortabel.
  • Kantenschnitt abhängig von der Umgebung: An Mauern, erhöhten Einfassungen und Sperrzonen kann Gras stehen bleiben.
  • Hohes Gewicht: Rund 17 kg erschweren das Tragen und Umsetzen.
  • Rasenverschleiß durch Wendemanöver möglich: Auf dünner oder lückenhafter Grasnarbe können die Räder Spuren hinterlassen.
  • Nicht jedes flache Hindernis wird garantiert erkannt: Kabel und Gartenschläuche sollten vor dem Mähen entfernt werden.
  • Flächenleistung schwankt deutlich: Verwinkelte Gärten reduzieren die pro Akkuladung bearbeitete Fläche.
  • Folgekosten für Mobilfunk möglich: Der 4G-Datenservice ist für drei Jahre enthalten; danach können Gebühren anfallen.
  • Langzeiterfahrungen noch begrenzt: Haltbarkeit und Servicequalität lassen sich noch nicht abschließend bewerten.
  • Kein vollständig wartungsfreies System: Klingen, Unterboden, Räder und Sensoren benötigen regelmäßige Kontrolle.

Pflege und Wartung

Damit der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 zuverlässig arbeitet, sollte er regelmäßig kontrolliert werden. Grasreste können sich besonders am Unterboden, an den Mähtellern und rund um die Räder sammeln.

Wichtige Pflegemaßnahmen sind:

  • Mähteller und Klingen kontrollieren: Beschädigte oder stumpfe Klingen verschlechtern das Schnittbild und erhöhen die Belastung des Motors.
  • Unterboden reinigen: Festgesetztes Gras sollte mit einer Bürste oder einem geeigneten Kunststoffwerkzeug entfernt werden.
  • Kameras sauber halten: Staub, Pollen und Regentropfen können die Erkennung beeinträchtigen.
  • Räder prüfen: Erde und Gras zwischen den Antriebsteilen reduzieren die Traktion.
  • Ladekontakte säubern: Verschmutzte Kontakte können Ladeprobleme verursachen.
  • Keine Hochdruckreinigung verwenden: Trotz IPX6-Schutz können hoher Druck und ein zu geringer Abstand Dichtungen oder Lager belasten.
  • Klingen nur bei ausgeschaltetem Gerät wechseln: Zusätzlich sollte der Sicherheitsschlüssel entfernt werden.
  • Akku im Winter schonend lagern: Bei längerer Pause empfiehlt sich ein mittlerer Ladestand und ein trockener, frostfreier Lagerort.
  • Firmwareupdates kontrolliert installieren: Nach Updates sollten Verbindung, Karte und Zeitpläne kurz überprüft werden.

Konnektivität, Garantie und laufende Kosten

Neben Bluetooth und WLAN besitzt der Luba Mini 2 AWD 1000 ein 4G-Modul. Der Mobilfunkzugang ermöglicht Statusabfragen, Benachrichtigungen und Ortungsfunktionen auch außerhalb des heimischen WLANs. Der Datenservice ist für drei Jahre enthalten. Vor Ablauf dieses Zeitraums lohnt sich eine Prüfung der anschließend geltenden Kosten.

Für den Roboter werden drei Jahre Garantie genannt, für den Akku zwei Jahre. Vor dem Kauf sollten die konkreten Bedingungen des jeweiligen Händlers geprüft werden, insbesondere für Verschleißteile, Klingen und mögliche Transportschäden.

Zu den laufenden Kosten gehören vor allem Ersatzklingen, Strom und gegebenenfalls ein späteres Mobilfunkabonnement. Durch programmierbare Ladezeiten und ein begrenztes Ladelimit lassen sich Energiekosten und Akkubelastung reduzieren.

Fazit: Leistungsstarker Mähroboter für anspruchsvolle Grundstücke

Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter ist eine interessante Lösung für Rasenflächen bis 1.000 m², die ohne Begrenzungskabel gepflegt werden sollen. Seine größten Stärken sind der kräftige Allradantrieb, die präzise Navigation und die umfangreiche Mehrzonen-Verwaltung. Besonders in steilen, unebenen oder verwinkelten Gärten bietet er Vorteile gegenüber einfacheren Mährobotern.

Das Schnittbild überzeugt überwiegend, und der zusätzliche Randmähteller kann die manuelle Nacharbeit deutlich reduzieren. Vollständig vermeiden lässt sie sich jedoch nicht an jeder Begrenzung. Verbesserungspotenzial besteht außerdem bei der detaillierten Kartenbearbeitung in der App.

Wer einen geländegängigen Mähroboter ohne Begrenzungskabel sucht und bereit ist, sich mit den vielen Einstellmöglichkeiten auseinanderzusetzen, erhält ein technisch umfangreich ausgestattetes Modell. Für einfache, vollkommen ebene Rasenflächen kann die Ausstattung überdimensioniert sein. Für komplexe Grundstücke mit Steigungen, mehreren Zonen und schmalen Passagen gehört der Luba Mini 2 AWD 1000 dagegen zu den besonders vielseitigen Optionen.

zur Produkt Detailseite*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter Erfahrungen

Seit etwa zwei Wochen nutze ich das Gerät und bin sehr zufrieden. Die Installation verlief überraschend unkompliziert. Trotz des stark unebenen Gartens arbeitet der Mäher problemlos, während mein vorheriger Mähroboter damit Schwierigkeiten hatte. Bisher bin ich begeistert.

Die Mähleistung überzeugt, selbst Steigungen sind kein Problem. Die Nachbearbeitung kartierter Bereiche ist jedoch umständlich und sollte besser am PC möglich sein. Nach Updates fällt zudem die 4G-Verbindung aus. Abhilfe schafft nur, das Gerät über den Sicherheitsschlüssel komplett auszuschalten, zehn Minuten zu warten und anschließend neu zu starten.

Der Luba mini 2 AWD 1000 überzeugt bereits beim Auspacken durch hochwertige Verarbeitung und durchdachte Verpackung. Die Einrichtung ist einfach: Außenkontur einmal abfahren, Hindernisse erkennt er zuverlässig per Kamera. Auch in vielen Ecken und Winkeln arbeitet er sauber, ohne sich festzufahren. Nach jahrelangen Problemen mit einem drahtgebundenen Vorgänger ist das eine echte Erleichterung. Klare Empfehlung aus Bayern.

weitere Bewertungen (19)*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter: Fragen & Antworten

zur Produkt Detailseite*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

Mammotion Luba Mini 2 AWD 1000 Mähroboter — Alternativen

Ecovacs Goat G1 Mähroboter
1389 €*
Ecovacs Goat G1 Mähroboter
3.2(466)
50+verkauft
letzten Monat
Mammotion YUKA 2000 Mähroboter
1249 €*
Mammotion YUKA 2000 Mähroboter
4.3(265)
100+verkauft
letzten Monat
Dreame Mähroboter A2
1149 €*
Dreame Mähroboter A2
3.4(256)
Mova 600 Kit Rasenmäherroboter
1099 €*
Mova 600 Kit Rasenmäherroboter
4.1(368)
alle Mähroboter ansehen

* Preise ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite verlinkt auf ausgewählte Online-Shops, von denen ggf. eine Vergütung bezahlt wird. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten. DatenschutzImpressum