Die T.I.P. Schmutzwasser-Tauchpumpe I-Compac 13000 ist eine kompakte Drainagepumpe zum Abpumpen von Klar- und Schmutzwasser. Mit bis zu 13.000 Litern pro Stunde, automatischer Wasserstandssteuerung und einem vertikalen Druckanschluss eignet sie sich besonders für enge Schächte, überflutete Keller und Schwimmbecken. Ihre Stärken liegen in der hohen Förderleistung und der platzsparenden Bauweise. Vor dem Kauf sollten jedoch die Einschalthöhe und die benötigten Anschlüsse berücksichtigt werden.
Technische Daten und Hauptmerkmale
Die I-Compac 13000 kombiniert einen 750-Watt-Motor mit einer maximalen Förderhöhe von 9 Metern. Die Nennleistung beschreibt dabei den höchsten theoretischen Durchfluss unter günstigen Bedingungen. Mit zunehmender Förderhöhe und längerem Schlauch sinkt die tatsächlich erreichbare Wassermenge.
- Pumpentyp: kabelgebundene Schmutzwasser- und Drainage-Tauchpumpe
- Leistung: 750 W
- Netzanschluss: 230 V bei 50 Hz
- Maximale Fördermenge: 13.000 l/h
- Fördermenge bei 3 m Förderhöhe: bis zu 10.100 l/h
- Maximale Förderhöhe: 9 m
- Maximaler Druck: 0,9 bar
- Maximale Eintauchtiefe: 7 m
- Zulässige Korngröße: bis 16 mm
- Maximale Flüssigkeitstemperatur: 35 °C
- Automatischer Einschaltpunkt: etwa 17 cm Wasserstand
- Automatischer Ausschaltpunkt: etwa 7 cm Wasserstand
- Mindestwasserstand bei Inbetriebnahme im manuellen Modus: etwa 7,5 cm
- Flachabsaugung im manuellen Betrieb: bis ungefähr 2,5 cm Restwasser
- Druckanschluss: 47,8 mm Außengewinde, entsprechend 1 1/2 Zoll
- Kabellänge: 10 m
- Schutzart: IPX8
- Gewicht: rund 5,2 kg
- Gehäusematerial: Kunststoff
- Lieferumfang: Pumpe und Mehrdimensions-Anschlussstück
- Artikelnummer: 30191
Bei den Abmessungen finden sich je nach Messweise unterschiedliche Angaben. Genannt werden etwa 22 × 19 × 29,5 cm, während einzelne Produktangaben 18 × 13 × 30 cm ausweisen. Für den Einbau sollte deshalb nicht nur die reine Gehäusebreite betrachtet werden. Auch Schlauch, Anschlussstück und Bewegungsraum müssen berücksichtigt werden. Vorgesehen ist die Pumpe für enge Drainageschächte ab ungefähr 22 × 22 cm beziehungsweise entsprechendem Durchmesser.
Förderleistung realistisch einordnen
Die maximale Fördermenge von 13.000 l/h entspricht rund 217 Litern pro Minute. Dieser Wert wird jedoch nur bei geringer Förderhöhe und möglichst widerstandsarmer Installation erreicht. Schon bei 3 Metern Höhenunterschied liegt die angegebene Leistung bei bis zu 10.100 l/h.
In der Praxis wirken sich mehrere Faktoren auf die Fördermenge aus:
- Höhenunterschied: Je höher das Wasser transportiert werden muss, desto geringer fällt der Durchfluss aus.
- Schlauchdurchmesser: Ein Schlauch mit 1 1/2 Zoll reduziert den Strömungswiderstand gegenüber schmaleren Leitungen.
- Schlauchlänge: Lange Leitungen kosten Förderleistung.
- Knicke und Winkel: Enge Bögen und abgeknickte Schläuche bremsen den Wasserstrom.
- Verschmutzung: Ablagerungen am Ansaugbereich oder im Schlauch verringern die Leistung.
- Anschlussstücke: Stark verengende Adapter können die hohe Pumpenleistung begrenzen.
Für größere Wassermengen empfiehlt sich daher ein ausreichend dimensionierter 1-1/2-Zoll-Schlauch. Diese Größe wurde auch im praktischen Einsatz beim Entleeren eines Schwimmbeckens als sinnvoll hervorgehoben.
Automatikbetrieb und Trockenlaufschutz
Der Schwimmerschalter ist direkt in das Pumpengehäuse integriert. Anders als ein außen an einem Kabel hängender Schwimmer benötigt er seitlich kaum Bewegungsraum. Das ist ein wesentlicher Vorteil in schmalen Schächten.
Im Automatikbetrieb schaltet sich die Pumpe ab einem Wasserstand von ungefähr 17 cm ein. Sinkt der Pegel auf etwa 7 cm, stoppt sie wieder. Dadurch wird verhindert, dass der Motor ohne ausreichende Kühlung trockenläuft und überhitzt. Gleichzeitig reduziert die vergleichsweise hohe Einschaltschwelle häufige kurze Pumpzyklen.
Diese Steuerung hat allerdings eine praktische Folge: Steigt das Wasser nur wenige Zentimeter hoch, startet die Pumpe nicht automatisch. Für sehr flache Schächte oder Anwendungen, bei denen schon ein niedriger Wasserstand abgepumpt werden soll, ist das zu beachten.
Der manuelle Dauerbetrieb erlaubt eine Absaugung bis auf etwa 2,5 cm Restwasser. Dabei entfällt jedoch die automatische Abschaltung durch den Wasserstand. Die Pumpe muss überwacht und rechtzeitig ausgeschaltet werden, damit sie nicht trockenläuft.
Geeignete Einsatzbereiche
Die T.I.P. I-Compac 13000 ist für Klarwasser sowie verunreinigtes Wasser mit Feststoffpartikeln bis 16 mm ausgelegt. Damit deckt sie typische Entwässerungsaufgaben rund um Haus, Garten und Grundstück ab.
- Drainageschächte: Die kompakte Form und der integrierte Schwimmer sind für begrenzte Platzverhältnisse ausgelegt.
- Keller und Lichtschächte: Eindringendes Regen- oder Grundwasser kann automatisch abgepumpt werden.
- Überflutete Bereiche: Die hohe Fördermenge hilft bei größeren Wassermengen.
- Schwimmbecken: Die Pumpe eignet sich zum Entleeren, sofern das Wasser keine für die Materialien ungeeigneten Zusätze enthält.
- Sammel- und Pumpenschächte: Der automatische Betrieb hält den Wasserstand innerhalb des vorgesehenen Schaltbereichs.
- Umfüllen von Wasser: Wasser kann zwischen geeigneten Behältern oder in eine Ableitung gepumpt werden.
- Kläranlagennahe Anwendungen: Ein Einsatz kann möglich sein, solange Korngröße, Flüssigkeitstemperatur und Materialverträglichkeit eingehalten werden.
Nicht vorgesehen ist die Pumpe für stark faserhaltige Medien, aggressive Chemikalien, Fäkalien oder Flüssigkeiten mit Partikeln über 16 mm. Sie ersetzt daher keine spezielle Fäkalien- oder Schneidwerkpumpe.
Erfahrungen aus der praktischen Nutzung
Mehrere Nutzer heben die kompakte Bauform positiv hervor. Die Pumpe lässt sich demnach gut in kleinen Pumpensümpfen und engen Kellerschächten unterbringen. Auch der vertikale Ausgang erleichtert die Installation, weil die Druckleitung nach oben geführt werden kann und weniger seitlichen Raum beansprucht.
Das Laufgeräusch wird wiederholt als angenehm leise beschrieben. Sowohl beim Entleeren eines Schwimmbeckens als auch beim Betrieb in einem Kellerschacht fiel die geringe Geräuschentwicklung positiv auf. Für Installationen in Gebäuden ist das relevant, auch wenn die wahrgenommene Lautstärke von Schacht, Rohrleitung und Befestigung abhängt.
Die Förderleistung wird überwiegend als kräftig und für typische Entwässerungsarbeiten ausreichend bewertet. Es gibt Berichte über einen problemlosen Automatikbetrieb bei länger anhaltendem Regen. Gleichzeitig überrascht manche Nutzer die automatische Einschalthöhe von ungefähr 17 cm. Sie entspricht der vorgesehenen Funktionsweise, kann in flachen Schächten aber zu spät sein.
Bei der Zuverlässigkeit ergibt sich kein vollständig einheitliches Bild. Viele Einsätze verliefen ohne Störung, darunter auch ein über längere Zeit beobachteter Betrieb. Vereinzelt wurden jedoch ein früher Motorausfall oder ein bereits bei Erhalt nicht funktionierendes Gerät gemeldet. Solche Einzelmeldungen erlauben keine allgemeine Aussage über die Lebensdauer, sprechen aber für einen gründlichen Funktionstest direkt nach dem Kauf.
Anschluss und Installation
Der vertikale Pumpenausgang besitzt ein 1-1/2-Zoll-Außengewinde. Das mitgelieferte Mehrdimensions-Anschlussstück ermöglicht die Anpassung an verschiedene Schlauchgrößen. Für eine möglichst hohe Förderleistung sollte der Querschnitt dennoch nicht unnötig reduziert werden.
Die Pumpe sollte auf einem festen und möglichst ebenen Untergrund stehen. In schlammigen Schächten kann eine stabile Platte verhindern, dass sie einsinkt und große Mengen Sediment ansaugt. Der Ansaugbereich muss frei bleiben.
Ein Rückschlagventil wird im Lieferumfang nicht ausdrücklich aufgeführt. Bei einer nach oben führenden Druckleitung kann es sinnvoll sein, damit das Wasser nach dem Abschalten nicht in den Schacht zurückläuft. In niedrigen Schächten kann außerdem ein 90-Grad-Anschluss erforderlich werden, da das enthaltene Anschlussstück gerade ausgeführt ist.
Für die Montage sind folgende Punkte wichtig:
- Schacht ausmessen: Neben der Pumpe müssen Anschluss, Schlauch und Kabel ausreichend Platz haben.
- Geeigneten Schlauch wählen: Für hohe Förderleistung ist ein druckfester 1-1/2-Zoll-Schlauch empfehlenswert.
- Schlauch sicher befestigen: Eine passende Schlauchschelle verhindert das Abrutschen.
- Druckleitung knickfrei verlegen: Knicke reduzieren die Leistung und belasten den Schlauch.
- Pumpe am Griff absenken: Das Stromkabel darf nicht als Trage- oder Zugseil verwendet werden.
- Elektrischen Anschluss schützen: Steckverbindungen müssen trocken und für die Umgebung geeignet sein.
- Automatik testen: Vor dem unbeaufsichtigten Betrieb sollten Ein- und Ausschaltpunkt kontrolliert werden.
Vorteile
- Hohe Förderleistung: Bis zu 13.000 l/h ermöglichen das zügige Abpumpen größerer Wassermengen.
- Kompakte Konstruktion: Gut für enge Drainage-, Keller- und Sammelschächte geeignet.
- Integrierter Schwimmerschalter: Benötigt weniger seitlichen Platz als ein frei beweglicher Kabelschwimmer.
- Automatischer Betrieb: Die Pumpe schaltet abhängig vom Wasserstand selbstständig ein und aus.
- Trockenlaufschutz im Automatikmodus: Die Abschaltung bei niedrigem Wasserstand schützt vor Überhitzung.
- Für Schmutzwasser geeignet: Feststoffpartikel bis 16 mm können mitgefördert werden.
- Vertikaler Ausgang: Erleichtert die Schlauchführung in schmalen Schächten.
- Manuelle Flachabsaugung: Bei beaufsichtigtem Betrieb bleiben nur etwa 2,5 cm Restwasser zurück.
- Großer Aktionsradius: Das 10 m lange Anschlusskabel erleichtert die Positionierung.
- Geringe Geräuschentwicklung: Der Lauf wird in mehreren praktischen Anwendungen als leise beschrieben.
- Langfristige Ersatzteilversorgung: Ersatzteile sollen bis zu zehn Jahre nach dem Kauf verfügbar sein.
Nachteile
- Relativ hoher automatischer Einschaltpunkt: Die Pumpe startet erst bei ungefähr 17 cm Wasserstand.
- Keine vollständige Trockenlegung im Automatikbetrieb: Nach dem Abschalten bleiben etwa 7 cm Wasser stehen.
- Manueller Modus erfordert Überwachung: Beim Flachabsaugen ist der automatische Trockenlaufschutz nicht in gleicher Weise nutzbar.
- Leistungsabfall bei ungünstiger Installation: Dünne, lange oder geknickte Schläuche können den Durchfluss deutlich reduzieren.
- Rückschlagventil nicht regulär aufgeführt: Je nach Anlage muss es separat beschafft werden.
- Gerades Anschlussstück: In sehr niedrigen Schächten kann zusätzlich ein Winkelstück nötig sein.
- Vereinzelte Ausfallberichte: Es liegen einzelne Hinweise auf frühe Defekte vor.
- Abweichende Maßangaben: Vor dem Einbau in einen besonders engen Schacht sollte das konkrete Gerät nachgemessen werden.
Reinigung und Pflege
Regelmäßige Pflege unterstützt eine gleichbleibende Förderleistung und verlängert die Lebensdauer der Schmutzwasser-Tauchpumpe. Vor allen Arbeiten muss die Pumpe vom Stromnetz getrennt werden.
Nach der Nutzung in verschmutztem Wasser sollte sie mit sauberem Wasser durchgespült werden. Schlamm, Blätter und kleine Steine sind aus dem Ansaugbereich zu entfernen. Auch der integrierte Schwimmer muss beweglich und frei von Ablagerungen bleiben.
- Ansaugöffnungen kontrollieren: Blockaden vermindern die Leistung und können den Motor belasten.
- Schwimmerschalter reinigen: Ablagerungen dürfen das automatische Schalten nicht behindern.
- Anschlussstück prüfen: Gewinde und Dichtflächen sollten sauber und unbeschädigt sein.
- Kabel untersuchen: Bei Rissen, Quetschungen oder anderen Schäden darf die Pumpe nicht weiterverwendet werden.
- Schlauch durchspülen: Sedimente und Ablagerungen erhöhen den Strömungswiderstand.
- Frostfrei lagern: Restwasser sollte vor der Einlagerung entfernt werden.
- Funktion regelmäßig testen: Bei fest installierten Pumpen empfiehlt sich ein Probelauf vor Starkregenperioden.
Garantie und Ersatzteile
Für das Gerät wird eine Garantie von 24 Monaten genannt. Darüber hinaus bietet T.I.P. eine Ersatzteilversorgung für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren ab Kaufdatum an. Das kann bei längerfristig installierten Drainagepumpen ein Vorteil sein, da Anschluss-, Dichtungs- oder Gehäuseteile bei Bedarf eher ersetzt werden können.
Kaufbeleg, Modellnummer 30191 und Serienangaben sollten aufbewahrt werden. Bei einem ungewöhnlichen Laufgeräusch, wiederholtem Auslösen der elektrischen Absicherung oder ausbleibender Förderleistung ist das Gerät außer Betrieb zu nehmen und fachgerecht zu prüfen.
Für wen eignet sich die T.I.P. I-Compac 13000?
Die T.I.P. Schmutzwasser-Tauchpumpe I-Compac 13000 ist vor allem für Käufer interessant, die eine leistungsstarke Pumpe für einen engen Entwässerungsschacht suchen. Der integrierte Schwimmerschalter, der vertikale Ausgang und die Förderleistung bis 13.000 l/h bilden eine zweckmäßige Kombination für Keller, Lichtschächte, Pumpensümpfe und Schwimmbecken.
Weniger passend ist sie, wenn der automatische Pumpvorgang bereits bei einem sehr niedrigen Wasserstand beginnen muss. Auch für stark verschmutzte oder faserhaltige Medien ist eine spezialisierte Pumpe die bessere Wahl. Stimmen Schachtgröße, Einschalthöhe und Schlauchinstallation mit dem vorgesehenen Einsatz überein, bietet die I-Compac 13000 eine kompakte und leistungsfähige Lösung für die automatische Entwässerung.
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T.I.P. Schmutzwasser-Tauchpumpe I-Compac 13000 Erfahrungen
Die Lieferung erfolgte schnell. Nach dem Auspacken kam die Pumpe direkt im Schwimmbecken zum Einsatz. Sie arbeitet angenehm leise und überzeugt mit guter Leistung. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Für ein optimales Ergebnis empfehle ich einen 1,5-Zoll-Schlauch.
Das erste Gerät fiel bereits nach wenigen Tagen aus, vermutlich wegen eines Motorschadens. Die Ersatzlieferung kam sehr schnell. Die neue Pumpe läuft nun seit zwei Wochen im Automatikbetrieb einwandfrei.
Überraschend ist, dass der Wasserstand zunächst auf etwa 17 cm ansteigen kann, bevor die Pumpe startet. Das reduziert jedoch den Verschleiß, da sie dadurch seltener anspringen muss.
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T.I.P. Schmutzwasser-Tauchpumpe I-Compac 13000: Fragen & Antworten
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